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esc Potenzialanalysen

Theoretischer Hintergrund zur Methodik

Die esc Potenzialanalyse ist speziell für den Recruitingkontext entwickelt worden und basiert auf dem Modell der Metaprogramme und dem Wertemetamodell nach Prof. Clare Graves.

 

Metaprogramme sind die am meisten unbewussten Filter unserer Wahrnehmung. Sie organisieren die Art und Weise wie wir denken, fühlen und uns motivieren. Daher gehören Metaprogramme zu den grundlegenden Persönlichkeitsmustern. Bei Metaprogrammfragen kommt es nicht darauf an was geantwortet wird, sondern wie geantwortet wird. Dadurch können Antworten vom Bewerber nicht in Richtung Erwünschtheit verfälscht werden. Metaprogramm-Fragen helfen so effektiv unter die Präsentationsoberfläche des/der Kandidaten/in zu blicken.

 

Die Grundlagen zu den Metaprogrammen wurde von C.G. Jung bereits in den frühen zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts gelegt. In den fünfziger und sechziger Jahren entwickelte Isabel Briggs Meyer auf diesen Grundlagen aufbauend, den in der Personalarbeit vielbeachteten Myers-Briggs Type Indicator (MBTI). Diese Vorarbeiten nutzend modellierte Richard Bandler und Leslie Cameron-Bandler die Metaprogramm-Muster. Rodger Bailey fasste die Metaprogramme zum LAB-Profile zusammen, der durch die Bücher von Shelle Rose Charvet bekannt geworden ist.

 

Metaprogramm-Knowhow nutzt u.a. in der Abstimmung mit Auftraggebern im Stellenprofildesign, im Personalmarketing, im Bewerbungsgespräch und in der Personalentwicklung bzw. Potenzialdiagnose (darüber hinaus auch in den Bereichen Führung, Marketing, Verkauf, ...).

 

Prof. Clare Graves war Psychologieprofessor am Union College in New York. Das Wertemetamodell entwickelte er in den 50-er Jahren. Diese Theorie ist eine Weiterentwicklung der vielzitierten Bedürfnispyramide von Abraham Maslow. Das Wertemetamodell liefert wichtige Ansätze um die soziale Kompetenz des/der Kandidaten/in einzuschätzen. Besonders bei den Werten ist der systemische Zusammenhang zur Firmenkultur, zur Jobsdescription, zum Team und zur Führungskraft relevant.